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Ich habe die App Nebo (Win, Android und iOS) jetzt eine ganze Zeit lang zum Protokollieren von Psychotherapie- und Coaching-Sitzungen verwendet. Grundsätzlich gesehen bin ich beeindruckt von der hohen Erkennungsgenauigkeit meiner Handschrift. Das hat es mir ermöglicht, mich von papiergebundener Protokollierung komplett zu verabschieden. Auf dem Bild oben ist ein Screenshot zu sehen, der die Fähigkeiten demonstriert. Ein Video mit Live Einsatz von Nebo werde ich im Youtube Channel von tuuva.systems hochladen: Videos von tuuva.systems

Deshalb werde ich diese Handschrifterkennung früher oder später in "derplaan", meiner App zur Praxisverwaltung und für Geschäftsprozesse, integrieren oder zumindest dort als eigenständige App andocken.

Gestern musste ich lesen, dass Goolge die Standortdaten meines Smartphones auch dann loggt und speichert, wenn ich den Standortverlauf deaktiviert habe, weil dieser Standort auch jedes mal dann übermittelt wird, wenn einer der Google-Dienste wie Maps und Suche diesen sendet.

Beispielhaft hier nachzulesen: Heise News

Abschalten im Smartphone funktioniert so: Google > Google-Konto > Daten & Personalisierung > Web- & App-Aktivitäten. In dem Heise-Artikel ist auch ein Link direkt in das Google Konto, um das zu stoppen und auch gleich alle bsiherigen daten zu löschen.

Von dieser Speicherung der Web- und App-Aktivitäten hatte ich ehrlich gesagt bsiher überhaupt noch nichts mitbekommen. Das war für mich die eigentliche Nachricht.

Bis vor kurzem galt der Grundsatz, dass sichere Passwörter lang und kryptisch zu sein haben. Und dass sie außerdem regelmäßig erneuert werden müssen.

Ein gutes Passwort war demnach etwa die Zeichenfolge "GfoKB65%[a94).dd". Klarer Fall, leicht zu merken und schnell eingegeben, überhaupt kein Problem. Und nach 3 Monaten wechselt man dann auf "](34 .fiGNNsWW?j". Ja, und das mache ich dann mit den geschätzt 50+x Passwörtern, die ein Mensch mit Internetaffinität heute so braucht.

Ok, das war natürlich Ironie mit dem Holzhammer.

Zunächst ein paar wichtige Grundlagen:

Bei einer Online Anwendung (Web App), die daran zu erkennen ist, dass sie im Browser aufgerufen wird, passiert alles auf den Servern des Anbieters. Alle Operationen, die ihr auf eurem Gerät anstoßt, werden zunächst durch das Internet auf einen Server (das ist auch nichts anderes als ein Computer) übertragen. Und die Antwort des Servers wird über das Internet zurück übertragen auf euer Gerät. Was ihr bei einer Online App in der Hand haltet, ist nur noch ein Anzeigegerät. Bildlich ausgedrückt entspricht das grob der Vorstellung, bei euch stehen nur noch Monitor, Tastatur und Maus, euer PC steht aber ganz woanders.

Das hat Konsequenzen. Denn alle Daten von euch, das Passwort , um sich in der Anwendung einzuloggen, alle Befehle, die ihr dem Programm gebt und alle Daten, die ihr eingebt oder verarbeitet, müssen durch das Internet geschickt werden. Und alle Daten werden auf der Festplatte des fernen Computers in der gleichen Weise abgespeichert, als wenn das Gerät bei euch zuhause stände. Natürlich muss der Server auch euer Passwort kennen und überprüfen können, bevor er die Anwendung für euch als autorisierten Nutzer freigibt.

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Als erstes kommt mir jetzt witzigerweise ein Spruch in den Sinn, wie ich ihn oft sinngemäß in letzter Zeit gelesen habe: "Wir haben har daran gearbeitet, die Nutzererfahrung mit derplaan weiter zu verbessern." Wie sich dieser Plastiksprech im Kopf festsetzt, ist einigermaßen verblüffend.

Ich möchte der Welt etwas zeigen, auf das ich stolz bin, allein schon wegen des langen Durchhaltens, aber auch, weil ich einiges wirklich gelungen finde. Ich weiß, dass im Grunde noch niemand Notiz genommen hat von unserem Werk. Und das will ich nun ändern. "Wir haben hart...." Ok, weg damit.